Thursday, March 08, 2007

NEW BLOG!

Liebe Leserinnen und Leser,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Freunde, liebe Verwandte
und
wer auch immer sonst noch durch
die merkwürdigsten "Searching Keywords"
freiwillig oder unfreiwillig auf dieses Blog gestoßen ist,

ich habe jetzt ein neues Blog!

Nach dem fast vierwöchigen Ausfall dieses Blogs hier im Oktober letzten Jahres,
hatte ich ständig Probleme mit der Veröffentlichung von Posts und
zeitweise auch tagelange Ausfälle.
Und die einfachste Möglichkeit, diese Probleme zu lösen,
war, ein neues Blog zu eröffnen.

Ansonsten hat sich überhaupt nichts verändert!
(Ja, Chase und ich sind sogar immer noch ein Paar!)

Mein altes Blog hier wird auch weiterhin bestehen bleiben
(den nostalgischen Erinnerungen wegen *grins*),
aber die neuen Einträge stehen logischerweise
in meinem neuen Blog:

See ya! :)

Yours
Eric

Sunday, January 21, 2007

Was für eine Woche...

Ginger wurde gefeuert. Und Chase? Der ist wieder gesund und zernagt bei den Meetings wieder fröhlich unsere Kugelschreiber. Yeah! Dass ich absolut happy bin, dass er wieder zu Hause ist, brauche ich vermutlich nicht zu erwähnen, hm? ;)
Ansonsten war die Woche recht ereignislos. Clinic duty, clinic duty, clinic duty... Und eine kleine Epidemie unter den Ärzten, die in der Kantine ihre Finger nicht von dem Fischgericht lassen konnten! (Hallo, Dr. Wilson!) Ich weiß, warum ich Meerestieren misstraue!


Mein Wochenende war ebenfalls ruhig. Rumlungern auf dem Sofa mit Kaffee und TV. House und Wilson waren wieder in Point Pleasant. Anscheinend hatten sie nen schönen Abend in nem Restaurant... und "ein bisschen" was getrunken... Auf jeden Fall muss es in diesem Restaurant eine ziemlich merkwürdige Flasche gegeben haben..., welche die beiden dazu veranlasste, mir ein paar noch merkwürdigere SMS zu schicken.
Und nein, diese SMS werde ich hier nicht wiedergeben! Wer Phantasie hat, kann es sich denken.

Monday, January 15, 2007

The curse of Ginger Granger

Chase ist immer noch krank... Allerdings wissen wir jetzt auch, warum.
Heute Abend hatten House und ich eine kleine medizinische Fallbesprechung an Chase' Krankenbett. Dabei stellte sich mit Hilfe eines Medikamenten-Spiegels heraus, dass die Medikamente von Chase durch Placebos ausgetauscht wurden und er deswegen nicht gesund wird...
Dazu muss man sagen, dass es nur einen Menschen gibt, der ausser uns Ärzten Zugang zu seinen Medikamenten hat bzw. sie verabreicht - Ginger Granger.
Ich kann und will es immer noch nicht richtig glauben. Ich meine, wer meinen Blog gelesen hatte, der weiß, dass ich am Anfang mal in sie verliebt gewesen bin. (Das war natürlich vor Chase!) Ginger hat mir sogar leid getan, als ich merkte, dass sie auf mich steht und ich ihr wegen Chase ne Abfuhr gegeben hatte... Und ich hatte ihr immer vertraut. Sie war sogar meine Lieblings-Krankenschwester... Bis jetzt.
Ich hätte nie geglaubt, dass ihr Hass auf Chase soweit geht, dass sie mir DAS antut! Ich meine, ich sterbe fast vor Sorge um ihn und das alles nur, weil eine verliebte Frau uns unser Glück nicht gönnt.
Also weren House und ich morgen früh ihre Papiere fertig machen.

Thursday, January 11, 2007

More a psychologist than a neurologist!

Wie auf House' Blog ja schon zu lesen ist, hatten wir gestern zu dritt einen schönen Abend mit selbstgemachter Pizza, Black Sheep und... Psychoanalysen. Und natürlich durfte ich heute wieder lesen, dass es mein größtes Hobby ist, das Seelenleben meiner Kollegen (mit Vorliebe das von House) zu sezieren. *g*
Das ist richtig und falsch. Natürlich interessiert es mich, weshalb er Angst vor Chase hat. Immerhin ist Chase mein Freund. Und ich finde, es gibt überhaupt keinen Grund, Angst vor ihm zu haben. Ich weiß das, schließlich verbringe ich die meiste Zeit mit ihm! Und... ich lebe noch... *g*
Auf der anderen Seite rede ich nur dann mit Menschen über ihr Seelenleben, wenn ich den Eindruck habe, dass sie darüber reden wollen. Und bei House habe ich den Eindruck, dass er reden will. Gaaaaaanz simpel. Ganz ehrlich, wenn er nicht darüber reden wollte, hätte er mir das längst gesagt, mich mit seinem Stock gehauen oder mir wieder Martini in meinen Orangensaft gekippt.
Aber es stimmt, im Moment komme ich mir mehr wie ein Psychologe als ein Neurologe vor. Dabei brauche ich selbst bald eine Therapie, wenn das so weiter geht. Dass Chase krank ist, macht mich absolut fertig. Er hat immer noch diese Kopfschmerzen, immer noch diesen Husten und kann immer noch nicht reden, ohne ein ersticktes Röcheln oder Keuchen oder Prusten oder Husten von sich zu geben. Das erschwert die Kommunikation mit ihm ungemein. Aber immerhin haben wir mittlerweile gelernt zu "übersetzen", was er sagen will, wenn er was sagen will. Ginger zum Beispiel.
"Dr. Foreman!" rief sie heute morgen empört, als wir beide bei der Visite an Chase' Bett standen. "Dr. Chase hat irgendwas Unverschämtes zu mir gesagt!"
Ich ließ die Krankenakte sinken und sah Ginger überrascht an. "Hat er? Das war doch nur ein unverständliches heiseres Krächzen."
"Ja!" beharrte sie. "Und es klang unverschämt!"
Ich sah zu Chase herunter, der bleich und krank in seinem Kissen lag, aber genug Kraft aufbringen konnte, um seiner rothaarigen Psychopathin ein fieses Grinsen zu schenken.
Ginger sog scharf die Luft ein, griff nach meinem Reflexhammer und hob ihn in die Höhe. "Darf ich ihn damit schlagen? Nur einmal! Bittebittebitte!"
"Nein, Ginger", erwiderte ich sanft und entwand ihr den Reflexhammer wieder. "Das ist mein Freund. Und er ist schon krank genug."
"Sorry, Dr. Foreman", meinte sie zerknirscht und ließ den Kopf hängen.
Chase begann schadenfroh zu kichern... und ich konnte Ginger gerade noch die Blumenvase entreissen... Soviel dazu.
Krank genug... Laut dem Röntgenbefund hat Chase eine Pneumonie. Und laut den Blutergebnissen wurde diese Pneumonie durch Pneumokokken verursacht. Aber ich komme nicht dahinter, was es mit seinen Kopfschmerzen auf sich hat. Und das ist das Schlimmste, was einem Arzt passieren kann: Seinem eigenen Freund nicht helfen zu können. *seufz*
Gestern Abend habe ich zum ersten Mal seit Freitag wieder in meiner Wohnung geschlafen. Ansonsten war ich nur im Krankenhaus und natürlich hauptsächlich bei Chase. Er fehlt mir wahnsinnig...

Saturday, January 06, 2007

Chase is our new case (again)...

Yes, now I know, what's happened on Saturday: Chase is our new case and really sick. Gawd, and I can't help him! I'm so worried about him!!!
Well, I must off now, more later... *sigh*

Friday, January 05, 2007

A good start for this year! Hmpf!

Mood: Worried
Weather: Cloudy and 52° F
Eating: Nothin’
Drinking: Coffee. Black. No milk. No sugar. What else?
Listening to: -
Location: My office


A short summery of this "great" weak:

Monday: Out of order.

Tuesday: The first day at work and Allenby’s return.

Wednesday: Dr. Marks has a crush on Chase.

Thursday: This day was boring.
Ginger asked me: "Are you and Dr. Chase still a couple?" – My answer: "Yes."

Today: House had a collapse in our coffee break because of an allergic shock. There were cashews in the cookies and that’s the only thing he shows allergic reactions to.
Ginger asked me: "Are you and Dr. Chase still a couple?" – My answer: "Yes."

I don’t want to know what happens on Saturday…

Wednesday, January 03, 2007

Dr. Marks had a crush on Chase...

Dr. Marks had a crush on Chase. <-- house="" new="" post.="" s="" span="" that="">
FINE!!!
WHAT A GREAT START FOR THIS WEEK!!! RATS!!!
I AM PISSED!!!
I AM REALLY PISSED!!!
I AM REALLY REALLY REALLY PISSED!!!
GET OUT OF MY WAY THE REST OF THIS DAY!!!

AND DR. MARKS - WE NEED TO TALK!!!!!! *diabolic laugh*

Tuesday, January 02, 2007

HAPPY NEW YEAR! And welcome back!

Mood: Tired (didn’t get enough sleep last night)
Weather: Clear and around 45° F
Eating: A sandwich with eggs
Drinking: Coffee. Black. No milk. No sugar. What else?
Listening to: Green Day – Welcome to paradise
Location: My office


Well…
Some people have the opinion, I should write my blog in german AND ENGLISH.
That becomes a disaster, my dears!
But – okay – I will try it!
TRY IT!

Zuerst einmal wünsche ich allen Lesern ein FROHES NEUES JAHR!!!Ich weiß, wir haben schon den 2. Januar, aber – besser spät als nie! ;)
Und etwas anderes seid ihr von mir ja auch nicht gewöhnt. *grins*
(Dass ich gestern einfach nur out of order war, sollte ich an dieser Stelle vielleicht nicht erwähnen… ehem…)
Auf jeden Fall hoffe ich, ihr alle hattet eine richtig tolle Party und richtig viel Spaß!

Chase und ich verbrachten Silvester bei House und Wilson zuhause.
Wir hatten wirklich viel Spaß.
Und wir hatten wirklich viel getrunken.
Alleine sechs Flaschen Sekt… das kann eigentlich nicht wahr sein…
Aber das erklärt, wieso mein Kopf mich nach wie vor fast umbringt… ehem…

Okay!
Jetzt ist unser Urlaub vorbei und wir sind wieder im PPTH. Schlimm genug!
Aber unser erster Arbeitstag brachte noch eine sehr sehr sehr unerfreuliche Überraschung!
Dr. Louis Allenby ist zurück!
Ihr erinnert euch noch an Dr. Allenby?
Ja, DER Dr. Allenby!
Der Dr. Allenby, der House beinahe vergewaltigt hätte!
Der Dr. Allenby, der Wilson beinahe umgebracht hätte!
Der Dr. Allenby, der Chase beinahe umgebracht hätte!
Der Dr. Allenby, dem ich dafür eine rein gehauen habe!
Und ich würde es wieder tun!!!

Nun, Cuddy hat auf ihrem eigenen Blog eine Erklärung zu Allenby's Rückkehr gepostet.
Trotzdem – und das könnt ihr mir glauben – ist unsere Stimmung mehr als schlecht!!!

Chase' Reaktion war ungefähr die gleiche wie Wilson's.
Er stand in meinem Büro vor meinem Schreibtisch… und brüllte: "AAAAAAAAHHHHHHHH!!!"
"Chase, bitte", Ich hatte meine Ellenbogen auf der Schreibtischplatte abgestützt und massierte mit den Fingerspitzen meine Schläfen, während ich ihn von unten herauf ansah. "Versuch dich zu beruhigen."
"BERUHIGEN?!? BERUHIGEN?!? Eric – ich KANN NICHT mit diesem LIEBESKRANKEN PSYCHOPATHEN zusammen arbeiten!!! Mit diesem liebeskranken Psychopathen, der mir die Kehle aufschlitzen wollte!!! Schon vergessen?!?"
"Nein", seufzte ich. "Ich hab's nicht vergessen. Aber wir werden zwangsläufig alle mit ihm konfrontiert werden. Okay, am Härtesten trifft es Wilson, weil Allenby in der Onkologie arbeitet. Das bedeutet, wir müssen Wilson unterstützen, so gut wir können."
"Toller Start!" knurrte Chase. "Es wird definitiv jetzt schon Zeit für den nächsten Urlaub!"



First of all: A HAPPY NEW YEAR TO ALL READERS!!!Well, I know it's 2nd January – but better late than never! ;)
And you as you are used to that – well I think it’s okay then.
(That I was out of order yesterday, I should better not mention… ehem…)
I hope you all had a great party and a lot of fun!

Chase and I spend our New Year's Eve with House and Wilson at their place.
We really had a lot of fun.
And we really had a lot of alcohol.
Six bottles of champagne… this can't be true…
But that explains why my head is going to kill me… ehem…

Okay!
Holidays are over and we're at the PPTH again. Bad enough!
But the first day at work brought a very very very unpleasant surprise!Dr. Louis Allenby is back!
Do you remember Dr. Allenby?
Yes, THAT Dr. Allenby!
Dr. Allenby, who nearly raped House!
Dr. Allenby, who nearly killed Wilson!
Dr. Allenby, who nearly killed Chase!
Dr. Allenby, who I’ve beaten up for that!
And I would do it again!!!

Well, Cuddy posted an explanation on her own blog about Allenby's return.
But – you can believe me – our mood is more than bad!!!

Chase' reaction was nearly the same like Wilson's.
He stood in my office, in front of my desk… and cried out: "AAAAAAAAAAHHHHHHHHHH!!!"
"Chase, please", I said and had rested my elbows on the desk, amassing my temples while I was watching him from below. "Try to calm down, please."
"TRY TO CALM DOWN?!? TRY TO CALM DOWN?!? Eric – I CAN’T work with this LOVESICK PSYCHOPATH!!! With this lovesick psychopath, who tried to cut off my throat!!! Did you already forget about that?!?"
"No", I sighed. "I didn't forget about that. But it will unavoidable for all of us to be confronted with him. Okay, it is Wilson suffering the most, because Allenby is working in the Oncology department. So we have to support Wilson as good as we can", I said und try to calm down Chase with these words a bit.
House will be going on nuts, I thought and rubbed my temples again.
"Good start!" Chase snarled. "Time for the next vacation is definitely already at hand!"

Saturday, December 23, 2006

Merry Christmas!

Soooooo!
Ich hab's geschafft! Der Klinikdienst ist vorbei, die "neuen" Entchen auf dem Weg zum Flughafen und ich fahre jetzt nach Hause zu Chase! *freu*
Leider kann ich nicht sagen, ob bzw. wann ich über die Weihnachtsfeiertage zum Schreiben komme.
Aber ich wünsche euch allen ein schönes Weihnachtsfest, übertreibt's nicht mit dem Alkohol (so wie ich grundsätzlich jedes Jahr!) ;) , habt eine schöne Zeit mit eurer Familie und euren Freunden, viel Spass und erholt euch gut!
Viele Grüße gehen an dieser Stelle auch zu Julia nach Sydney!
Stay tuned!
Eric

Friday, December 22, 2006

Warten auf den Urlaub...

Der Countdown bis Weihnachten läuft unaufhaltsam.
Und so herrschte heute in der Diagnostischen Abteilung eine fast friedliche Stille, wenn man von dem Gequake und Gekicher unserer beiden Austauschärzte und Ginger mal absieht.
Bei uns war natürlich überhaupt nix mehr los, Cuddy ist bereits gestern in ihren Weihnachtsurlaub gestartet und konnte dementsprechend nicht mehr mit einer neuen Patientenakte kommen.
Auch House und Wilson sind schon auf dem Weg zu ihrem Cottage in Canada bzw. in der Zwischenzeit dort angekommen.
Ich wünsche Ihnen allen ein richtig schönes Weihnachtsfest und einen erholsamen Urlaub!

Cameron schloss sich den ganzen Tag in ihrem Büro ein, um Papiere zu sortieren und Befundberichte zu tippen.
Ich glaube, ich muss niemandem erklären, dass zwischen uns beiden (also Cameron und mir) die Eiszeit angebrochen ist, seit Chase seine Beziehung mit ihr wegen mir beendet hatte, oder?
Aus diesem Grund gehen wir uns soweit wie möglich aus dem Weg.

Und so verbrachte ich den heutigen Tag zusammen mit unseren drei "neuen" Entchen und unzähligen Kannen Kaffee in House's Büro.
Dr. Dorian, Dr. Reid und Ginger verpackten mehr oder minder erfolgreich ihre Weihnachtsgeschenke und nahmen sich dabei fast das Leben. Während sie unter einer Rolle mit Geschenkpapier zu ersticken drohten, sich aus Versehen beinahe selbst mit der Schere erstachen oder mit dem Geschenkband erdrosselten, plauderten sie fröhlich und munter über ihre Pläne im Weihnachtsurlaub und versprachen sich hundertmal, sich anzurufen.
Kein Zweifel, die drei können es nicht erwarten, morgen Nachmittag endlich ihre Kittel auszuziehen und aus dem Krankenhaus zu verschwinden, um nach Hause zu fliegen – Dorian und Reid nach Californien und Ginger nach Alabama.

Naja, mir geht's ja nicht anders. *grins*
Auch wenn meine Pläne etwas anders aussehen, als die unserer neuen Entchen.
Ich will bloß mit Chase zusammen sein. Und irgendwann mal schlafen. Und essen.

Die Diagnostische Abteilung ist auf jeden Fall schon mal CLOSED!
Ich hab die Tür heute Abend höchstpersönlich abgeschlossen.
Danach hatte ich noch eine kleine Auseinandersetzung mit Cameron im Flur. Sie hatte offensichtlich auf mich gewartet und musste einiges loswerden. Das war… ähm… nicht sehr angenehm.
Aber vielleicht hat die Lage bzw. Cameron sich nach dem Urlaub wieder etwas beruhigt. Am besten denk ich gar nicht darüber nach…

Morgen hab ich noch einen Tag Klinikdienst… and off! Yeah!

Wednesday, December 20, 2006

I'm baaaaaaaaaaaack!!!

Mood: Umgeben von rosa Wölkchen.
Weather: Bewölkt und neblig. Who cares…?
Listening to:
Nichts. Cuddy will iPod’s im Büro verbieten.
Eating:
Ein Eiersandwich aus der Kantine.
Drinking:
Kaffee. Und ein Glas Wasser mit einer Magnesium-Brausetablette. (Gegen Muskelkrämpfe.)

Yeah! Yeah! Yeah!
Nach einigen Wochen Schreibpause, in denen mein Blog schlicht und ergreifend nicht funktioniert hatte und noch einigen weiteren Wochen Schreibpause, in denen ich schlicht und ergreifend zu faul zum Schreiben war, wird's höchste Zeit, wieder mal was in meinen PC zu hacken!

Ich hatte mich – ehrlich gesagt - sehr lange gefragt, ob ich die unten aufgelisteten Einträge zuerst nachtragen und dann weiterschreiben soll oder ob ich zuerst weiterschreiben und dann die unten aufgelisteten Einträge nachtragen soll.
Jetzt hab ich mich dazu entschlossen, das Letztere zu machen. Sonst vergehen 100 Jahre, bis ich endlich mit dem Nachtragen fertig bin…
Und außerdem will Dr. Wilson wissen, was JETZT bei mir los ist.
Auch unsere treue Leserin Julia sagt, dass sie die berüchtigten zwei Worte "Wird nachgetragen" mittlerweile auswendig kann und dass diese nicht sehr informativ sind. Julia – da gebe ich Ihnen Recht!

Okayyyyyy!Bevor ich (wie ich persönlich hoffe!) wieder regelmäßiger in meinen Blog schreibe (denn sonst gibt Chase mir nen Tritt in den Arsch…), gibt's zuerst eine kleine Zusammenfassung. *grins*
Wie in diesen mehrteiligen Filmen eben.
Was bisher geschah…
Ich hab 'nen Freund! Ich hab 'nen Freund! Ich hab 'nen Freund!
Also… einen richtigen Freund! Mit Liebe und Beziehung und Sex und gemeinsamem Frühstück! Einen Boyfriend sozusagen!
Und es ist: CHASE!!!Hach…
Allein schon der Name, lässt mir wohlige Schauer über den Rücken laufen…
CHAAAAAAAAAASE!!!Wir sind in diesem Augenblick seit 12 Tagen, 9 Stunden, 15 Minuten und 35 Sekunden zusammen! Yeeeeeeaaaaaas!
Und ich muss zugeben, dass in einer Beziehung mit Chase die Fachrichtung "Intensive Care" eine vollkommen neue Bedeutung und KO zu sein, vollkommen andere Dimensionen bekommt…
Was das heißt? Malt’s euch aus!

Aber letzte Woche am Mittwoch befürchtete ich schon, dass meine Beziehung mit Chase endet, bevor wir eine Woche zusammen sind.
Denn abends musste ich meinen Liebling per Krankenwagen ins PPTH verfrachten lassen. Diagnose: Enzephalitis.
Ich habe Todesängste ausgestanden!
Wie gut, dass mich House mit seinen aufmunternden E-Mails und Kommentaren ein bisschen von meinem Schmerz ablenken konnte…
Aber die Antibiotika wirkten und Chase wurde am vergangen Sonntag Abend wieder als geheilt nach Hause entlassen. Das Wiedersehen mit ihm war bombastisch…
Trotzdem wird Chase vor Weihnachten nicht mehr im PPTH erscheinen. Er ist von Cuddy bis einschließlich heute krank geschrieben worden und ab morgen hat er Urlaub.
Ich bin unendlich froh und dankbar, wenn ich am Samstag Nachmittag um 17.00 Uhr das Krankenhaus verlasse und ebenfalls eine Woche wohlverdienten Urlaub habe.
Kann sich irgendjemand vorstellen, wie schwer es ist, morgens aufzustehen, sich anzuziehen und arbeiten zu gehen, wenn der eigene Freund im Bett liegt und im Halbschlaf "Bis heute Abend, Hon'!" murmelt?!?
Aber es sind ja bloß noch vier Tage… *smile*

Übrigens: Ginger Granger, unsere Arzthelferin, stand für einen kurzen Zeitraum unter dem Verdacht, an Chase’ Zustand nicht unschuldig gewesen zu sein und ihn vielleicht vergiftet zu haben.
Ich kann alle beruhigen – Sie ist kein Todesengel!
Die Blutproben, die wir von Chase entnommen hatten, waren negativ auf Arsen, auf Strychnin, auf Frostschutzmittel, auf Rohrreiniger, auf Essigsäure, … … …
Daher arbeitet Ginger weiterhin zusammen mit Dr. Dorian und Dr. Reid in unserer Abteilung.
Und nach Weihnachten werden sie und Chase – laut Cuddy's Anweisung – jeden Mittwoch Abend dieses Kommunikationsseminar besuchen. Beide freuen sich riesig…

Und wo wir gerade von unserer Chefin Dr. Cuddy reden:
Sie schreibt wieder in ihren Blog!
Wer also wissen will, warum Cuddy am Wochenende ihrem Nachbarn heimlich ein Durchfallmittel verabreicht, warum sie seit Neustem ein Tattoo mit dem Motiv eines Stinktiers auf dem Rücken hat etc., klicke bitte auf den folgenden Link:
www.lisacuddy.blogspot.com

13.15 Uhr – Zeit für meine Lunch Break!
Und Zeit, um Chase zuhause anzurufen.
Um abzuklären, was wir heute Abend kochen werden.
Was sonst?

Wednesday, November 29, 2006

Better luck next time?!

Francis nickte. "Und dann", meinte er. "hast du hoffentlich über den Tisch nach seiner Hand gegriffen, hast ihm tief in die Augen geblickt und gesagt: 'Chase, ich liebe dich mehr als alles andere auf der Welt! Ich möchte den wildesten und hemmungslosesten Sex meines Lebens mit dir haben, ich möchte bei dir einziehen und dich heiraten und das alles in den nächsten 24 Stunden!'."
Ich starrte meinen besten Freund an. "Das habe ich natürlich nicht gesagt!"
"Aber wenigstens etwas Vergleichbares?" hoffte Francis. "Etwas, was dasselbe beinhaltet, nur ein bisschen romantischer, sensibler und in eigenen Worten formuliert?!"
Ich schluckte. "Ich habe Chase gesagt, dass ich mir wünsche, dass zwischen uns alles bleibt wie es ist. Soll heißen, dass wir Freunde bleiben."
"Okay", Francis ließ sich auf das Sofa fallen und sah mich an. "Das wäre die richtige Antwort gewesen, wenn du genau das und nichts anderes willst. Willst du?"
Ich schüttelte den Kopf und lächelte traurig. "Ich will mit Chase den wildesten und hemmungslosesten Sex meines Lebens haben, ich möchte bei ihm einziehen und ihn heiraten und das alles in den nächsten 24 Stunden!"

"Fühlt sich der Liebeskummer wegen eines anderen Mannes eigentlich anders an als der Liebeskummer wegen einer Frau?" wollte Francis wissen.
Ich schüttelte den Kopf. "Nein, es fühlt sich beides absolut beschissen an."
Mein bester Freund seufzte leise und setzte sich wieder neben mich auf das Sofa.
"Was wurde eigentlich aus deiner Klientin?" fragte ich.
"Aus welcher Klientin?"
"Aus der, der du einen Heiratsantrag machen wolltest."
Francis räusperte sich leise. "Sie hat sich entschieden, die Scheidung zurückzuziehen und es noch einmal mit ihrem Ehemann zu versuchen."
"Oh! Das tut mir leid!" meinte ich ehrlich zerknirscht.
Francis zuckte die Schultern. "Vielleicht sollten Scheidungsanwälte nicht heiraten wollen."
"Vielleicht sollten sich Ärzte nicht in ihre männlichen Teamkollegen verlieben", murmelte ich.
Francis schenkte mir ein aufmunterndes Lächeln und stieß seine Flasche mit einem leisen 'Klirr!' gegen meine. "Beim nächsten Mal wird alles anders."

Tuesday, November 28, 2006

Me & my secretary

Auf dem Weg in mein Büro, dachte ich über das gerade geführte Gespräch mit Allison nach.
Nein, ich wollte und konnte weder ihr noch Chase Vorwürfe machen! Sie hatte sich in Chase verliebt und Chase hatte sich (schon vor langer Zeit) in sie verliebt. Und jetzt hatten die beiden endlich zusammen gefunden und das Recht darauf, miteinander glücklich zu sein. Ganz einfach.
Dass ich für unseren australischen blonden Teamkollegen - unseren DownUnderHairWonderBoy - genau die gleichen Gefühle hegte wie Allison, war ein schlechter Scherz des Schicksals!
Ich musste lernen, damit zu leben und damit umzugehen.
As soon as possible.

Mit einem Seufzen öffnete ich die Tür meines Büro's und setzte mich hinter meinen Schreibtisch. Ich stützte meine Ellenbogen auf die Tischplatte und massierte meine Schläfen.
Damit leben.
Damit umgehen.
As soon as possible.
Das war leichter gesagt, als getan.
Im Moment hatte ich den Verdacht, dass niemandem meine Eifersucht verborgen blieb.
Es war unglaublich, ich hatte Liebeskummer! Liebeskummer wegen Chase!
Wenn mir das jemand vor ein paar Jahren prophezeit hätte, hätte ich ihm eine Überweisung ausgestellt und zwar für die psychiatrische Abteilung!
Das Massieren meiner Schläfen half weder gegen die beginnenden Kopfschmerzen noch gegen dieses quälende Gefühl in meinem Herzen. Also ließ ich es und stand hinter meinem Schreibtisch auf.
Es wurde Zeit, nach unserem Patienten und meinen Teamkollegen zu sehen.

Eine Stunde später erreichte mich eine SMS von Francis, als hätte er etwas von meiner seelischen Verfassung geahnt.
"Ich warte nach wie vor auf deinen Anruf und deinen Bericht über das Date mit Dr. Chase!" lautete die mehr oder weniger vorwurfsvolle Nachricht.
Also rief ich Francis an und wir verabredeten uns für ein Treffen am gleichen Abend in einer Bar.
Danach bat ich Ginger in mein Büro.

"Miss Granger, ich werde heute Abend eine halbe Stunde früher Schluss machen, weil ich mit einem Freund in der Stadt verabredet bin", sagte ich. "Wären Sie so freundlich, in den letzten dreißig Minuten meiner Schicht in meinem Büro zu sitzen und die eventuellen Anrufe für mich entgegen zu nehmen?"
Ginger lächelte und nickte. "Aber natürlich!"

Sunday, November 26, 2006

This Kiss...

Wird - ratet mal - nachgetragen...

Saturday, November 25, 2006

Flirting with Desaster

Ich kann nicht sagen, was ich nach unserer Rückkehr aus Canada zuhause erwartete.
Ich glaube, in meinem tiefsten Inneren hoffte ich, dass wieder der Alltag und die Normalität einkehren würde.

Nachdem Chase und ich das Flughafengebäude verlassen hatten und in sein Auto gestiegen waren, fuhren wir - mit einer vollkommenen Selbstverständlichkeit - zu Chase nach Hause und wohnten weiterhin zusammen.

Diese tatsache wurde von House und wilson mit erstaunen und belustigung aufgenommen.

diese tatsache wurde von House und Wilson mit einer mischung aus erstaunen und amüsiertheit aufgenommen.
Chase äußerte nie den Wunsch, dass ich wieder ausziehen sollte.

Dass wir alle ein bisschen zur Ruhe finden und die Erlebnisse der letzten Tage verarbeiten könnten.
Dass ich mir vielleicht auch endlich über meine Gefühle zu Chase klar werde.
Bei ihm bin ich übrigens nicht ausgezogen.
Schließlich hat das Leben die Angewohnheit, immer weiter zu gehen, egal welche Katastrophen passieren. Aber darin irrte ich mich gewaltig. An Ruhe war überhaupt nicht zu denken!
Wie in den Horrorfilmen, gab auch unser Psychopath nicht einfach klein bei.
Getreu nach dem Motto "The show must go on" erreichte mich am frühen Morgen des 8. November ein Anruf von Wilson: Allenby hatte House entführt und hielt ihn in seiner Wohnung gefangen. Daraufhin starteten Cameron, Chase und ich eine erfolgreiche Rettungsaktion, die Cameron in ihrem Eintrag Rescue Rangers beschrieben hatte.
Allenby wurde nun endlich verhaftet und aus dem Verkehr gezogen.
Aber das Chaos ging weiter. Denn jetzt lenkte mich nichts mehr davon ab, über meine Gefühle für Chase nachzugrübeln.
Am folgenden Abend traf ich Wilson im MSN-Chat und da ich mehr als alles andere mit jemandem reden musste, deutete ich ihm gegenüber an, dass ich mich zu Chase hingezogen fühlte. Nun, es endete damit, dass Wilson und ich ein ausführliches Gespräch mit mehr als delikaten Gesprächsthemnen führten. Dieser Chat blieb House nicht verborgen. Ich hatte ein unglaublich schlechtes Gewissen, als ich am nächsten Morgen in House Blog las:
"Good Lord!
I'm pissed!
I read the log of Foreman's and James' conversation...
He really told him about the kitchen table at Canada!
And he did things you usually have to pay for!
I have a bone to pick with both of you!
And don't tell me you were drunk, that's no excuse!
I feel betrayed.

Yes, you got it. I'm not really pissed. I'm hurt. Crestfallen. In a blue funk."
Dass ich nach diesen Worten ein mehr als schlechtes Gewissen hatte, ist verständlich, oder?

Eigentlich wollte ich ihm danach aus dem Weg gehen, aber ich hatte keine Chance. Abends trafen wir im MSN Chat aufeinander und es folgte ein ausgesprochen unangenehmes Gespräch. Ich glaube, er war wirklich richtig sauer auf mich. Nachdem ich am Ende war, hörte er auf mich zu pesacken und ich erzählte auch ihm über meine Gefühle für Chase.
Überraschenderweise machte House mir sogar Hoffnungen und gab mit Tipps Chase Herz zu erobern. "Gucken Sie sich Horror-B-Movies mit ihm an. Und schenken Sie ihm Erdbeer-Shampoo", riet er mir. "Er mag das."
Die größte Überraschung aber war, dass er ein Date für mich einfädeln wollte, ohne dass Chase es merkte.

Spätestens da wurde mir bewusst, dass ich dringend seelische und moralische unterstützung brauchte. Und zwar von einer absolut objektiven Person.

Friday, November 24, 2006

Wer hat Angst vor'm schwarzen Mann? - Allenby's Überfall Part II

Nachdem wir alle endlich im Krankenhaus angekommen waren, folgte House den Sanitätern in die Notaufnahme und den Behandlungsraum.
Wilson hatte einen Stich in der Seite - oberhalb der Niere - und House wollte absolut sicher sein, dass diese Niere nicht verletzt war.
Man merkte überdeutlich, wieviel House seinen kanadischen Arztkollegen zutraute, nämlich gar ni
chts!
Die kanadischen Arztkollegen wiederum dachten genauso wenig daran, sich von House ihre Vorgehensweise vorschreiben zu lassen.
"Sie können hier nicht bleiben!" blaffte Wilson's behandelnder Arzt House an.
"Und ob ich kann!" blaffte House zurück. "Ich bin selbst Arzt!"
Jetzt bemerkte der Arzt die einheitlichen Ringe an den Händen von House und Wilson. "Ein emotional viel zu involvierter Arzt...", murmelte er.
Bevor die Situation noch vollkommen eskalierte, wurde House von Chase und mir gepackt und aus dem Behandlungsraum gezogen.

"In Ihrem Zustand können Sie hier niemandem helfen!" rief ich und Chase drückte House auf einen der Stühle vor dem Behandlungsraum nieder.
Mit einem Seufzen ließ House den Kopf sinken. "Wo ist Allenby?" fragte er tonlos.
"Nicht hier...", antwortete ich mit einem leichten Zögern.
"WO ist er?"
"In einem anderen Krankenhaus."
"Sicher..."
"Geben Sie her!" meinte ich schnell und nahm House seinen Stock weg. Danach zerrte ich seinen Gürtel aus den Schlaufen, durchforstete seine Jackentaschen und holte einen Harley Davidson Kugelschreiber sowie einen Zigarettenanzünder heraus.
"Was soll das?" fragte House perplex.
"Ich will nur sichergehen, dass Sie niemanden verletzen...", lautete meine Antwort.
So begannen die Stunden des Wartens, in denen Chase und ich abwechselnd eine Tasse Kaffee nach der anderen für House organisierten und ihn regelmäßig davon abhielten, aufzuspringen und den Behandlungsraum zu stürmen.

Nach einer halben Ewigkeit öffnete sich die Tür des Behandlungsraumes und der Arzt, dem House ein paar Stunden zuvor am liebsten die Gurgel umgedreht hätte, trat auf ihn zu. "Dr...?"
House rieb sich über die Augen und blickte auf. "Dr. House."
Der Arzt reichte ihm die Hand und stellte sich vor. "Dr. House - Dr. Nelson. Ihrem... hm... Freund geht es gut. Der Stich hat die Niere verfehlt und auch sonst keine Organe verletzt. Den Blutverlust haben wir ausgeglichen und die Wunde genäht. Er kommt jetzt auf ein Zimmer und Sie können mitgehen."
House schluckte und nickte sichtbar erleichert.
Ich händigte ihm seinen Stock wieder aus und er humpelte hinter dem Bett her, in welchem Wilson zu seinem Zimmer geschoben wurde. Chase und ich folgten ihm, setzten uns auf die Besucherstühle vor dem Krankenzimmer und nickten ihm aufmunternd zu. Mit Sicherheit wollte House mit Wilson erst einmal alleine sein.

Chase und ich saßen nebeneinander auf den Stühlen im Flur, hatten die Köpfe zurück gelehnt und blinzelten in das Licht der Neonröhre über uns.
Ich konnte mich nicht daran erinnern, jemals so erschöpft gewesen zu sein. Jeder einzelne Muskel in meinem Körper schien verkrampft und sogar die kleinste Bewegung schmerzte. Gleichzeitig war an Schlaf überhaupt nicht zu denken. Mein Körper war vollgepumpt mit Adrenalin und in meinem Kopf überschlugen sich die Gedanken. Die Ereignisse dieser Nacht erschienen mir unwirklich und wie ein Traum. Wie ein verdammt schlechter Traum!
"Wie geht es dir?" fragte ich in die Stille hinein.
Chase hatte die Augen halb geschlossen und lächelte. "Ich sehne mich nach meiner Wohnung. Und nach meinem Bett. Nach einer Tasse von deinem Tee. Und nach einem Streit mit Ginger."
"Wenn wir wieder zurück in New Jersey sind, wirst du einen Haufen Gelegenheiten haben, Tee zu trinken und mit Ginger zu streiten", grinste ich.
"Versprochen?"
"Versprochen."
Für eine Weile herrschte wieder Schweigen.
"Chase...?"
"Hmmm...?"
"Ich habe nachgedacht... über uns beide...", begann ich zögernd.
Chase schlug die Augen auf und drehte seinen Kopf langsam zu mir. "Du hattest in den letzten Stunden tatsächlich noch die Kraft, über uns beide nachzudenken?!"
"Ich weiß, nach allem, was wir erlebt haben, klingt das völlig unmöglich und - vor allen Dingen - unpassend", nickte ich. "Aber hättest du trotzdem Lust auf einen kleinen Spaziergang draußen? Ich glaube, ich verliere den Verstand, wenn ich diese weißen Wände noch eine Minute länger anstarre."
Chase sah mich immer noch an. Dann nickte er, wir standen auf, gingen zum Fahrstuhl und fuhren nach unten in die Eingangshalle.

Zuerst gingen Chase und ich schweigend nebeneinander den Spazierweg entlang.
Doch nachdem ein paar Minuten verstrichen waren, wandte Chase sich zu mir und fragte: "Wolltest du dich mit mir unterhalten oder war deine Aussage, dass du über uns beide nachgedacht hast, nichts weiter als eine einfache Feststellung?"
"Ich wollte mich mit dir unterhalten", bejahte ich. "Aber ich finde nicht die richtigen Worte für den Anfang."
Jetzt war Chase überrascht. "Seit wann denn das? Ich meine, du hattest doch nie Probleme damit, mit mir zu reden. Im Gegenteil. In den meisten Fällen hast du vorher den Mund aufgemacht und nachher darüber nachgedacht, was du gesagt hast."

Das stimmte.
Früher, da hatten Chase und ich ein ganz normales kollegiales und freundschaftliches Verhältnis.
Ich glaube, es verging kein Tag, an dem wir beide nicht in irgendeiner Weise eine unterschiedliche Meinung vertraten, ob beruflich oder privat. Bei der Differentialdiagnose vor dem Whiteboard, hatten Chase und ich ein Gespür dafür entwickelt, das Detail zu finden, welches die Theorie des jeweils anderen widerlegte, einfach nur um sagen zu können: "Nein, das ist es nicht!" Es war ein Machtkampf, aber einer der Spaß machte.
ich hatte nie darüber nachgedacht, wie chase reagieren würde oder ob ich ihn verletzten würde, bevor ich etwas sagte.

Wer hat Angst vor'm schwarzen Mann? - Allenby's Überfall

Als Wilson nach einer halben Stunde wieder zu uns in die Küche kam, war er umgezogen und von Kopf bis Fuß schwarz gekleidet.
"Chase und ich werden uns gleich auf den Weg machen", sagte ich zu ihm.
Wilson nickte. "Sie wollen also wirklich Allenby suchen?"
Allenby suchen? Ihn hatte ich erfolgreich aus meinem Gedächtnis verdrängt.
Auf der anderen Seite konnte ich mir vorstellen, dass House Wilson nach seiner Rückkehr als erstes von dem morgendlichen Schrecken berichtet hatte.
"Ich dachte, wir sollten nach New Jersey zurückfliegen?" antwortete ich etwas perplex.
Wilson grinste leicht. "Und ich dachte, dass wir Allenby zuerst ein Hausverbot erteilen sollten."

"Wo ist eigentlich House?" fragte Chase.
"Er schläft", antwortete Wilson.
"Er schläft?!" Ich runzelte die Stirn. Hatte House nicht bereits den halben Tag verschlafen?!
"Ja", Wilson nickte. "Er hat noch etwas von Ihrem Tee getrunken."
Ich war überrascht. "Wieso denn das?"
Wilson zuckte die Schultern. "Weil er Durst hatte."

Thursday, November 23, 2006

Wie ein schlechter Horrorfilm...

Horrorfilmliebhaber wissen, wie schnell sich eine harmlose Situation in das komplette Gegenteil umkehren kann, wenn man sich das gleiche Reiseziel wie ein Psychopath ausgesucht hat.
Auch wenn man - wie in unserem Fall - kein Teenager mehr ist.

An diesem Sonntag morgen dachte ich jedoch weder an Horrorfilme noch an Psychopathen, sondern an Chase. Ich hatte eine Nacht voller wilder Träume hinter mir und das erste, was mir nach dem Aufstehen einfiel, war der gestrige Abend und der Kuss von Chase.

Es war Sonntag morgen und Wilson fuhr Cameron zum Flughafen. Währendessen waren House und ich in der Küche, er brühte Kaffee auf und wir unterhielten uns, unter anderem über Chase und den pinkfarbenen Waschhandschuh.
Apropos Chase: Ich überlegte tatsächlich ernsthaft, ob ich House von meinem gestrigen Erlebnis mit Chase beim Geschirrspülen erzählen sollte oder nicht. Aus irgendeinem Grund hätte ich gerne seine Meinung dazu gehört.

Zu einer Entscheidung kam ich nicht, denn nachdem House uns beiden jeweils eine Tasse Kaffee eingeschenkt hatte und einen Blick durch das Küchenfenster nach draußen warf, erstarrte er.
"D... d... d...", stammelte House.
"Was ist?" fragte ich und runzelte die Stirn.
"D... d... d... DAAAAAA!" House wedelte panisch mit einer Hand und deutete nach draußen.
Ich folgte seinem Blick und sah eine geduckte Gestalt zwischen ein paar Büschen verschwinden. Eine geduckte Gestalt, die aussah wie...
"Oh mein Gott!" murmelte ich. "Ist das Allenby?"
Vielleicht hätte ich diesen Namen nicht aussprechen sollen.
"HILFEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEE!!!" brüllte House, ließ seine Tasse fallen und verkroch sich unter dem Küchentisch.
"Keine Panik", versuchte ich ihn zu beruhigen, aber es war zu spät. Nichts in der Welt hätte House in diesem Moment noch beruhigen können. Abgesehen von Wilson vielleicht.

Wednesday, November 22, 2006