Friday, December 21, 2007

Merry Christmas!

Merry Christmas and a happy New Year to all my readers!

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Meine Lieben,

ich wünsche euch allen ein frohes und entspanntes Weihnachtsfest mit eurer Familie und/oder euren Freunden und einen guten Start ins Neue Jahr! :)

Mein Weihnachts-Post kommt dieses Jahr ein bisschen früher, weil ich nicht weiß, ob ich in den nächsten Tagen noch zum Bloggen komme.

Chase und ich sind mit den letzten Weihnachtsvorbereitungen beschäftigt und starten ab Montag in unseren wohlverdienten Urlaub! :) Wir hatten ja auch lange keinen mehr! ;)
Ob wir Weihnachten in Plainsboro verbringen, wissen wir noch nicht genau, vielleicht fahren wir ein paar Tage weg.
Vermutlich wird es auch bis zum neuen Jahr eine "Blogpause" geben, aber wie ich mich kenne, gebe ich zwischen den Tagen vielleicht doch noch ein kleines Lebenszeichen von mir. ;)

Auf jeden Fall wünsche ich euch allen eine tolle Zeit und dass ihr eine Menge Spass habt! :)

Und natürlich hoffe ich, dass wir uns im Neuen Jahr wieder hier sehen!

Yours Eric
www.ericforeman.blogspot.com

Thursday, March 08, 2007

NEW BLOG!

Liebe Leserinnen und Leser,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Freunde, liebe Verwandte
und
wer auch immer sonst noch durch
die merkwürdigsten "Searching Keywords"
freiwillig oder unfreiwillig auf dieses Blog gestoßen ist,

ich habe jetzt ein neues Blog!

Nach dem fast vierwöchigen Ausfall dieses Blogs hier im Oktober letzten Jahres,
hatte ich ständig Probleme mit der Veröffentlichung von Posts und
zeitweise auch tagelange Ausfälle.
Und die einfachste Möglichkeit, diese Probleme zu lösen,
war, ein neues Blog zu eröffnen.

Ansonsten hat sich überhaupt nichts verändert!
(Ja, Chase und ich sind sogar immer noch ein Paar!)

Mein altes Blog hier wird auch weiterhin bestehen bleiben
(den nostalgischen Erinnerungen wegen *grins*),
aber die neuen Einträge stehen logischerweise
in meinem neuen Blog:

See ya! :)

Yours
Eric

Friday, February 23, 2007

Home, sweet home!

Mood: happy!
Weather: cloudy and 34° F
Eating: nothing
Drinking: coffee
Listening to: -
Location: Chase' appartment

Der Kongress in Californien ist vorüber und seit Mittwoch Abend sind wir wieder in New Jersey. YEAH!
Natürlich ist das Wetter hier erheblich schlechter als in Californien, natürlich gibt es hier keinen Platz, der mit dem Strand in Santa Monica zu vergleichen wäre und natürlich müssen wir für unseren 'Room Service' jetzt wieder selbst sorgen.
Aber das ist mir phänomenal egal - solange Chase hier bei mir ist!

Klingt das zu gefühlsbetont oder zu untypisch für mich?
Dann fragt mal Dr. Gregory House, wie er es finden würde, eine Woche ohne Dr. James Wilson zu verbringen.

Und wer jetzt irgendeine vorsichtige Anmerkung bringt, dass ich mich nicht auf meinen Vortrag hätte konzentrieren können, wenn Chase in meiner Nähe gewesen wäre, dem muss ich sagen: Hey, mein Vortrag ging sowieso schief! ;-)
Warum und weshalb, kann man übrigens in aller Ausführlichkeit bei House und Wilson nachlesen.

Saturday, February 17, 2007

Unter der Sonne Californiens...

Mood: hangoverish (please don't ask me WHY!)
Weather: sunny and 67° F
Eating: nothin'
Drinking: Coffee. Black. No milk. No sugar. What else?
Listening to: Daniel Powter - Bad Day
Location: Sheraton Delfina Santa Monica Hotel

Hello again!
Nach dieser langen Pause wird es höchste Zeit, wieder ein kleines Lebenszeichen von mir zu geben! ;)
House, Wilson und Chase hatten ja bereits geschrieben, dass unsere Chefin, lovely Lisa Cuddy, uns in den vergangenen Wochen mit langweiligem Klinikdienst und noch langweiligerem Papierkram überhäuft hatte.
Nun sind Wilson, House und ich in Californien, genauer gesagt in Santa Monica, weil wir einen Kongress besuchen müssen.
Wilson ist schon seit Donnerstag hier, House und ich kamen erst am Freitag nach.
Wir hatten nämlich beide den Brief mit der freundlichen Einladung (bzw. eher der freundlichen Aufforderung) und dem Flugticket in den Müll geschmissen und dementsprechend keine Ahnung, dass unsere Teilnahme an diesem Kongress erwartet wird...
Ganz zu Schweigen davon, dass ich am Montag einen Vortrag über neurologische Diagnostik halte, worauf ich natürlich nicht vorbereitet war!
Naja - letztendlich hat uns alles nichts genützt und wir sind jetzt da.
Nur Chase und Cameron dürfen sich vor dem Kongress drücken, denn sie waren bereits letztes Jahr im Juli hier und haben ihre Vorträge gehalten.
Aber dafür muss Chase sich auch weiterhin mit langweiligem Klinikdienst und noch langweiligerem Papierkram herum schlagen.
Er tut mir so richtig leid, zur Zeit ist er nonstop beschäftigt und kommt zu nichts.
Und zu allem Überfluss sitze ich jetzt für sechs Tage in Californien, der Kongress dauert nämlich bis Mittwoch!
Ich weiß - es gibt viel Schlimmeres als sechs Tage in Santa Monica zu verbringen!
Hier herrscht strahlender Sonnenschein, das Hotel ist wunderschön, die Hotelzimmer sind mit allen erdenklichen Extras eingerichtet (Wilson hat das Kingsize Bett ja schon erwähnt...) und der Strand ist einfach umwerfend!
Aber... ohne Chase macht das alles keinen Spaß!
Ich vermisse ihn wahnsinnig!
Und letztendlich sind wir leider nicht zu unserem Vergnügen hier, sondern sitzen den größten Teil des Tages mit einem ganzen Haufen anderer Leute in einem stickigen Vorlesungssaal und hören uns mehr oder minder langweilige Vorträge an...
Aber wenn ich ehrlich bin, sind mir diese Vorträge sogar lieber, als noch einmal knappe acht Stunden (ohne Wilson!) neben House im Flugzeug zu sitzen!
Der Flug nach Californien war nämlich nicht einfach nur schlimm - der war purer Horror!
Gottseidank sind wir auf dem Rückflug zu dritt!
Klar - für House bedeutet es die Hölle, so lange zu sitzen!
Und klar - dafür habe ich Verständnis!
ABER muss er MIR deswegen auch das Leben schwer machen?!
(Wieso frag ich eigentlich...?!)
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Wir hatten uns gerade im Flugzeug auf unsere Plätze gesetzt, da ging es los:
"Foreman - wann hebt dieser verdammte Vogel denn endlich ab?! Heute noch?!"
"Ja, dieser 'verdammte Vogel', wie Sie es nennen, hebt heute noch ab. Und zwar sobald diese Flugbegleiterin dort vorne ihre Erklärung zu dem richtigen Umgang mit den Rettungswesten beendet hat."
"Wen interessiert der richtige Umgang mit den Rettungswesten?!"
"House - glauben Sie mir, wenn wir abstürzen, wird es Sie interessieren", lautete meine trockene Antwort.
House guckte mich mit einer Mischung aus Ungläubigkeit und Entsetzen an. "Danke, dass Sie mir den Flug noch zusätzlich vermiesen, indem Sie mich ängstigen!"
Ich?!? House ängstigen?!? War das ein Witz?!?
Ich holte tief Luft und versuchte, nicht mit den Augen zu rollen.
"Sie wollten gerade die Augen verdrehen, ich hab's genau gesehen!" schimpfte House. "Vermutlich gehe ich Ihnen jetzt schon auf die Nerven und Sie stellen sich die Frage, warum Sie neben mir altem Knacker im Flugzeug sitzen müssen und nicht einfach zuhause bei Chase sein können! Und vermutlich können Sie mich genauso wenig leiden wie er!"
"Na, klar", knurrte ich. "Deswegen sind Chase und ich Ihnen und James vergangenes Jahr im Herbst auch nach Canada gefolgt! Deswegen haben Chase und ich auch Sylvester mit Ihnen und James verbracht! Und deswegen hängen Chase und ich abends auch öfter bei Ihnen und James ab! Weil wir Sie nicht ausstehen können!"
"Vermutlich hängen Sie und Chase abends nur bei Jim und mir ab, um mich zu ärgern!"
Jetzt starrte ich House mit einer Mischung aus Ungläubigkeit und Entsetzen an. "Glauben Sie, Chase und ich hätten nichts Besseres zu tun?!"
"Haben Sie?"
"Ja, natürlich!"
"Und was?"
"No comment..."
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Eine Viertelstunde später hoben wir ab und ich vertiefte mich in das Time Magazine.
Oder besser gesagt: Ich versuchte es!
Denn jemand neben mir hinderte mich am Lesen...
"Foreman - sind wir bald da?!"
"House - wir fliegen erst seit 5 Minuten..."
"Und wie lange dauert dieser Flug?!"
"Genau 7 Stunden und 30 Minuten..."
"Wollen Sie mich verarschen?!"
"Schön wär's..."
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10 Minuten später:
"Foreman - sind wir bald da?!"
"Nein..."
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15 Minuten später:
"Foreman - sind wir bald da?!"
"Nein..." *seufz*
"Und warum seufzen Sie jetzt so?!"
"Uhm... Ich vermisse Chase..."
Ein misstrauischer Seitenblick. "Wirklich?!"
"Wirklich..."
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20 Minuten später:
"Foreman - sind wir bald da?!"
"Nein."
"Ich bin hungrig!"
"Dann sagen Sie das der Flugbegleiterin!"
"Ich sag's aber Ihnen!"
"Ich bin aber keine Flugbegleiterin!"
"Sie seufzen schon wieder so komisch..."
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25 Minuten später:
"Foreman - sind wir...?!"
"Nein!"
"Da war schon wieder dieses Seufzen..."
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30 Minuten später:
"Foreman - sind wir bald da?! Sind wir bald da?! Sind wir bald da?!"
"Nein!"
"Ich bin immer noch hungrig! Und jetzt auch noch durstig!"
"Dann sagen Sie das der Flugbegleiterin!"
"Warum sind Sie denn jetzt so pissig, huh?! War der Sex mit Chase letzte Nacht schlecht?!"
"HOUSE!"
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35 Minuten später:
"Foreman - sind wir bald daaaaaa?!"
"Nein!"
"Ich muss aufs Klo!"
"Dann gehen Sie schon! Geradeaus bis zum Ende des Ganges und dann die erste Tür rechts!"
"Schon mal darüber nachgedacht, als Flugbegleiterin zu arbeiten?"
"..."
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40 Minuten später:
"Foreman - sind wir jetzt endlich BALD DAAAAAA?!"
"VERDAMMT NOCHMAL - NEIN!"
"Und warum schreien Sie mich jetzt so an?! Als ob ich etwas dafür könnte! Sie mögen mich nicht, geben Sie's zu!"
"Richtig! Im Moment mag ich Sie nicht!"
Schmollen...
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45 Minuten später:
"Ich will zu Jiiiiiimmmmmmy!!!"
"In ungefähr 6 Stunden sind Sie bei ihm."
"In 6 STUNDEN ERST?!"
"Ich sehe Chase erst in einer Woche wieder!"
"Und wen interessiert das?!"
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So ging es den ganzen siebenstündigen Flug über, wenn House mir nicht gerade seinen Ellenbogen in die Rippen stieß (aus Versehen, ja, ja!) oder seinen Stock mit einem nervtötenden 'Plomp!-Plomp!-Plomp!' immer und immer wieder auf den Boden stupste...
Nachdem wir am Nachmittag in Californien gelandet waren und ich auch die Taxifahrt zu unserem Hotel ohne Nervenzusammenbruch überlebt (und bezahlt...) hatte, gab es erst einmal ein liebevolles Wiedersehen zwischen House und "Jiiiiiimmmmmmy" und ich war vergessen...
Also bezog ich mein Hotelzimmer und nutzte die Zeit bis zum Abendessen, um auszupacken, zu duschen und mit Chase zu telefonieren.
Nachdem House, Wilson und ich in einem Restaurant gegessen hatten, verbrachten wir den Rest des Abends in der Hotelbar und tranken Cocktails.
Nach diesem anstrengenden Tag hatte ich ein Bedürfnis nach Alkohol.
Nach sehr viel Alkohol.
Dagegen hatten House und Wilson in ihrer Wiedersehensfreude ein Bedürfnis nach Nähe.
Nach sehr viel Nähe.
Die beiden saßen an unserem Tisch schon auffällig eng beiander.
Und irgendwann unterhielten sie sich auch nicht mehr mit mir, weil sie unter dem Tisch mit irgendetwas ausnehmend beschäftigt waren.
Es kam, wie es kommen musste: Meine Pina Colada kippte um und ergoß sich über Wilson's Hose.
Das erinnerte mich an eine Geschichte mit Mangosaft in der Lunch Break vor ein paar Monaten.
Aber wer jetzt glaubt, ich wolle hier etwas Bestimmtes andeuten, hat eine sehr sehr schmutzige Phantasie.

Sunday, January 21, 2007

Was für eine Woche...

Ginger wurde gefeuert. Und Chase? Der ist wieder gesund und zernagt bei den Meetings wieder fröhlich unsere Kugelschreiber. Yeah! Dass ich absolut happy bin, dass er wieder zu Hause ist, brauche ich vermutlich nicht zu erwähnen, hm? ;)
Ansonsten war die Woche recht ereignislos. Clinic duty, clinic duty, clinic duty... Und eine kleine Epidemie unter den Ärzten, die in der Kantine ihre Finger nicht von dem Fischgericht lassen konnten! (Hallo, Dr. Wilson!) Ich weiß, warum ich Meerestieren misstraue!
Mein Wochenende war ebenfalls ruhig. Rumlungern auf dem Sofa mit Kaffee und TV. House und Wilson waren wieder in Point Pleasant. Anscheinend hatten sie nen schönen Abend in nem Restaurant... und "ein bisschen" was getrunken... Auf jeden Fall muss es in diesem Restaurant eine ziemlich merkwürdige Flasche gegeben haben..., welche die beiden dazu veranlasste, mir ein paar noch merkwürdigere SMS zu schicken.
Und nein, diese SMS werde ich hier nicht wiedergeben! Wer Phantasie hat, kann es sich denken.

Monday, January 15, 2007

The curse of Ginger Granger

Chase ist immer noch krank... Allerdings wissen wir jetzt auch, warum.
Heute Abend hatten House und ich eine kleine medizinische Fallbesprechung an Chase' Krankenbett. Dabei stellte sich mit Hilfe eines Medikamenten-Spiegels heraus, dass die Medikamente von Chase durch Placebos ausgetauscht wurden und er deswegen nicht gesund wird...
Dazu muss man sagen, dass es nur einen Menschen gibt, der ausser uns Ärzten Zugang zu seinen Medikamenten hat bzw. sie verabreicht - Ginger Granger.
Ich kann und will es immer noch nicht richtig glauben. Ich meine, wer meinen Blog gelesen hatte, der weiß, dass ich am Anfang mal in sie verliebt gewesen bin. (Das war natürlich vor Chase!) Ginger hat mir sogar leid getan, als ich merkte, dass sie auf mich steht und ich ihr wegen Chase ne Abfuhr gegeben hatte... Und ich hatte ihr immer vertraut. Sie war sogar meine Lieblings-Krankenschwester... Bis jetzt.
Ich hätte nie geglaubt, dass ihr Hass auf Chase soweit geht, dass sie mir DAS antut! Ich meine, ich sterbe fast vor Sorge um ihn und das alles nur, weil eine verliebte Frau uns unser Glück nicht gönnt.
Also weren House und ich morgen früh ihre Papiere fertig machen.

Thursday, January 11, 2007

More a psychologist than a neurologist!

Wie auf House' Blog ja schon zu lesen ist, hatten wir gestern zu dritt einen schönen Abend mit selbstgemachter Pizza, Black Sheep und... Psychoanalysen. Und natürlich durfte ich heute wieder lesen, dass es mein größtes Hobby ist, das Seelenleben meiner Kollegen (mit Vorliebe das von House) zu sezieren. *g*
Das ist richtig und falsch. Natürlich interessiert es mich, weshalb er Angst vor Chase hat. Immerhin ist Chase mein Freund. Und ich finde, es gibt überhaupt keinen Grund, Angst vor ihm zu haben. Ich weiß das, schließlich verbringe ich die meiste Zeit mit ihm! Und... ich lebe noch... *g*
Auf der anderen Seite rede ich nur dann mit Menschen über ihr Seelenleben, wenn ich den Eindruck habe, dass sie darüber reden wollen. Und bei House habe ich den Eindruck, dass er reden will. Gaaaaaanz simpel. Ganz ehrlich, wenn er nicht darüber reden wollte, hätte er mir das längst gesagt, mich mit seinem Stock gehauen oder mir wieder Martini in meinen Orangensaft gekippt.
Aber es stimmt, im Moment komme ich mir mehr wie ein Psychologe als ein Neurologe vor. Dabei brauche ich selbst bald eine Therapie, wenn das so weiter geht. Dass Chase krank ist, macht mich absolut fertig. Er hat immer noch diese Kopfschmerzen, immer noch diesen Husten und kann immer noch nicht reden, ohne ein ersticktes Röcheln oder Keuchen oder Prusten oder Husten von sich zu geben. Das erschwert die Kommunikation mit ihm ungemein. Aber immerhin haben wir mittlerweile gelernt zu "übersetzen", was er sagen will, wenn er was sagen will. Ginger zum Beispiel.
"Dr. Foreman!" rief sie heute morgen empört, als wir beide bei der Visite an Chase' Bett standen. "Dr. Chase hat irgendwas Unverschämtes zu mir gesagt!"
Ich ließ die Krankenakte sinken und sah Ginger überrascht an. "Hat er? Das war doch nur ein unverständliches heiseres Krächzen."
"Ja!" beharrte sie. "Und es klang unverschämt!"
Ich sah zu Chase herunter, der bleich und krank in seinem Kissen lag, aber genug Kraft aufbringen konnte, um seiner rothaarigen Psychopathin ein fieses Grinsen zu schenken.
Ginger sog scharf die Luft ein, griff nach meinem Reflexhammer und hob ihn in die Höhe. "Darf ich ihn damit schlagen? Nur einmal! Bittebittebitte!"
"Nein, Ginger", erwiderte ich sanft und entwand ihr den Reflexhammer wieder. "Das ist mein Freund. Und er ist schon krank genug."
"Sorry, Dr. Foreman", meinte sie zerknirscht und ließ den Kopf hängen.
Chase begann schadenfroh zu kichern... und ich konnte Ginger gerade noch die Blumenvase entreissen... Soviel dazu.
Krank genug... Laut dem Röntgenbefund hat Chase eine Pneumonie. Und laut den Blutergebnissen wurde diese Pneumonie durch Pneumokokken verursacht. Aber ich komme nicht dahinter, was es mit seinen Kopfschmerzen auf sich hat. Und das ist das Schlimmste, was einem Arzt passieren kann: Seinem eigenen Freund nicht helfen zu können. *seufz*
Gestern Abend habe ich zum ersten Mal seit Freitag wieder in meiner Wohnung geschlafen. Ansonsten war ich nur im Krankenhaus und natürlich hauptsächlich bei Chase. Er fehlt mir wahnsinnig...